Mitarbeiterporträts

Wie kamen die Mitarbeiter zu Dr. Mohren & Partner? Warum? Und was können sie über ihr Aufgabengebiet erzählen? Zu diesen und anderen Fragen äußern sich exemplarisch drei Mitarbeiter der Kanzlei.

Reto Rickert, Rechtsanwalt Steuerberater (seit 2002 bei Dr. Mohren & Partner)

Was sind Ihre Aufgabengebiete in der Kanzlei?
Zum einen führe ich Jahresabschlussprüfungen als “Prüfungsleiter“ durch, d.h. ich bin in die gesamte Abwicklung und Koordination der Prüfungsdurch- führung eingebunden. Dies umfasst auch Besprechungen mit Firmeninhabern, Vorständen oder die Teilnahme an Sitzungen von Aufsichtsgremien.
Mein zweites Aufgabengebiet liegt in der steuerlichen und rechtlichen Beratung, insbesondere im Bereich Gemeinnützigkeits- und Gesellschaftsrecht. Mein Tätigkeitsbereich umfasst hier vor allem die Erstellung von Jahresabschlüssen und rechtlichen Gutachten sowie Vertragsgestaltungen. Außerdem habe ich die Möglichkeit, für die Kanzlei Vorträge zu halten und zu publizieren.

Und die Tätigkeit in einer internationalen Großkanzlei hat Sie nicht gereizt?
Ich glaube, jeder muss für sich das Richtige finden. Für mich stand von Anfang an fest, in einer

Susanne Läng, Diplom-Betriebswirtin Steuerberatungs- und Prüfungsassistentin (seit 2009 bei Dr. Mohren & Partner)

Wie kamen Sie zu Dr. Mohren & Partner?
Damals studierte ich Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule München. Über eine Stellenanzeige auf der Homepage der Fakultät wurde ich auf Dr. Mohren & Partner aufmerksam. Eigentlich suchte ich nach einer Werkstudententätigkeit — die Stelle war aber als Praktikum ausgeschrieben. Mir hat gefallen, dass die Kanzlei damals flexibel war und mir eine Stelle als Werkstudent zur Einarbeitung und gleichzeitig eine Praktikantenstelle im Anschluss daran vorgeschlagen hat.

Warum Steuerberaterin?
Aktuell bin ich zunächst einmal Prüfungs- und Steuerberatungsassistentin. Für den Steuerberater braucht man mindestens zwei Jahre Berufserfahrung.

 

Mörtl, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht (seit 2010 bei Dr. Mohren & Partner)

Sie haben sich auf das Erbrecht spezialisiert. Stimmt es, dass Erbrechtler oft auch ein bisschen Seelsorger sind?
Ja, denn im Erbrecht sucht der Mandant häufig in einer schwierigen Lebenslage die Beratung des Rechtsanwalts. Gerade nach dem Verlust eines nahen Angehörigen stellen sich für die Hinterbliebenen viele Fragen. Das beginnt bei der Testamentseröffnung und endet leider oft in einem Streit innerhalb der Familie um den Nachlass. Ich glaube, wer über das nötige Einfühlungsvermögen verfügt, aber dennoch in der Lage ist, Distanz zu wahren, kann jede Situation gut meistern. Die böse Überraschung für die Hinterbliebenen lässt sich aber auch vermeiden: man kann durch rechtzeitige Beratung und eindeutige Nachlassregelungen den Familienfrieden wahren und sein Vermögen schützen. Ich erlebe häufig, dass es für den Mandanten nach der Beratung ein befreiendes Gefühl ist, zu wissen, dass alles nach seinen Wünschen geregelt ist. Da freut sich auch der Berater!

Was hat Sie an der Spezialisierung im „Erbrecht“ gereizt?
Die Vielfalt! Die Tätigkeit eines Erbrechtlers reicht von der Testamentsgestaltung über die Geltendmachung

mittelständischen Kanzlei mit interdisziplinärer Ausrichtung arbeiten zu wollen, da ich die Vorteile überschaubarer Einheiten schätze. Bei Mohren gefällt mir, dass ich früh Verantwortung übernehmen konnte. Von Beginn an stand ich in unmittelbarem Kontakt zu den Mandanten und kann bis heute ein sehr breites Aufgabenspektrum betreuen. Diese Vielfalt liegt mir und macht Spaß.

Warum engagieren Sie sich in der Nicolaidis Stiftung?
Meine Tätigkeit im Beirat ist ehrenamtlich. Ich persönlich finde es wichtig, auch selbst Zeichen zu setzen und mich zu engagieren. Im Falle der Nicolaidis Stiftung hat für mich alles gestimmt: Persönlichkeit der Stifterin, Art des Engagements, Arbeitsweise, das gesamte Stiftungsteam etc. Wir haben ja täglich mit gemeinnützigen Einrichtungen zu tun und so ist es für mich ein logischer Schritt, dass man sich auch über das normale Tagesgeschäft hinaus für eine gute Sache einbringt. Das sehen Kollegen von mir ähnlich, Frau Dr. Schmoll sitzt beispielsweise im Beirat der Philipp Lahm-Stiftung.

 

Hinzu kommt mindestens ein Jahr intensive Vorbe-reitungsphase durch Abendkurse! Aber mir macht es total viel Spaß, sicher auch ein wenig, weil ich gerne mit Zahlen arbeite und mir das genaue Arbeiten einfach liegt. Der Beruf ist zukunftssicher und weil sich bei Steuern immer was ändert, wird es niemals langweilig.“

Warum Dr. Mohren & Partner?
Ich kannte die Kanzlei durch die Jobs in der Stu- dienzeit und fühlte mich im familiären Klima der Kanzlei sehr wohl. Die Arbeit wird geschätzt, und man wächst mit den Aufgaben – auch, weil man sofort beim Mandanten eingesetzt wird. Aber man fühlt sich nie überfordert, denn die Kollegen bereiten einen sehr gut darauf vor und bieten Unterstützung. Gut finde ich auch, dass hier die Fortbildung, z. B. zum StB, auch finanziell unterstützt wird. Ich denke, das zeigt, dass die Kanzlei ihre Mitarbeiter langfristig binden will.

 

 

und Abwehr von Pflichtteilsansprüchen, die Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften und die Testamentsvollstreckung bis hin zur Erstellung der Erbschaftssteuererklärung. Ein weiterer Schwerpunkt ist allerdings auch die vorweggenom- mene Erbfolge. Gerade hier gilt es, zivilrechtliche, steuerrechtliche und u. U. auch gesellschafts- rechtliche Interessen zu berücksichtigen und individuelle Lösungen zu finden.

Was erwartet Berufseinsteiger oder frisch gebackene Anwälte, die sich zum Fachanwalt für Erbrecht qualifizieren wollen?
Man muss zunächst drei Jahre als Rechtsanwalt zugelassen sein, um diese Qualifikation erwerben zu können. In der Regel absolviert man einen Fachanwaltslehrgang und schließt diesen mit mindestens drei schriftlichen Leistungskontrollen ab. Zum Nachweis der besonderen praktischen Erfahrungen musste auch ich dann bei der Rechtsanwaltskammer eine sog. „Fall-Liste“ mit mindestens 80 erbrechtlichen Fällen vorlegen, die ich in einem Zeitraum von ca. zwei Jahren vor der Antragstellung bearbeitet hatte. Also durchaus ein langer Weg! Aber jetzt freue ich mich darauf, bei
Dr. Mohren & Partner den Bereich des Erbrechts weiter auszubauen.